Was passiert beim Eisprung? | Ovulationstest und Eisprung - Informationen, Tipps, Empfehlungen

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Als Eisprung bzw. Ovulation bezeichnet man den Vorgang, bei dem eine reife Eizelle aus dem Eierstock ausgestoßen wird.

Follikelreifung in der ersten Zyklushälfte

Für gewöhnlich reifen in jedem Menstruationszyklus mehrere Follikel im Eierstock heran und beherbergen eine Eizelle in ihrem Inneren. Während der ersten Zykluswoche wachsen die Follikel und schütten Östrogen aus. Dieses Hormon bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vor.

Nur der dominanteste Follikel bleibt nach der ersten Wachstumsphase erhalten und wächst weiter, die anderen zersetzen sich.

Ungefähr am 12. Tag schüttet das Follikel hohe Mengen an Östrogen aus. Das Östrogen signalisiert dem Gehirn, dass es das Gelbkörperhormon (LH) in den Blutkreislauf geben soll.

Es kommt zum Eisprung

Das Gelbkörperhormon löst um den 14. Zyklustag einen Wachstumsschub im Follikel aus, wodurch das Follikel aufbricht. Daraufhin folgt der sogenannte Eisprung. Die Eizelle löst sich aus dem Follikel und wird von einem der Eileiter aufgenommen.

Durch Muskelkontraktionen wird die Eizelle nun zur Gebärmutter transportiert und kann auf dem Weg durch den Eileiter für etwa 12-24 Stunden befruchtet werden. Findet keine Befruchtung statt, löst sie sich auf und wird zusammen mit der Gebärmutterschleimhaut bei der nächsten Menstruation ausgeschieden.

 

Bild © GRei/Shutterstock.com


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